Sinkende CD-Verkäufe, illegale Downloads und böse Filesharer: Keine Frage, die Musikindustrie geht am Stock. Und sucht daher Auswege aus der Krise. Als möglicher Ansatz wird das so genannte Freemium-Modell zunehmend heiß diskutiert.
Die Idee: Weil Musik im Netz überall kostenlos verfügbar ist, sinkt die Bereitschaft der Nutzer, dafür überhaupt noch zu bezahlen. Labels können also Musik gleich gratis anbieten:
Paid Content also verkommt zum Marketing-Instrument. Umsätze sollen Konzerte und Merchandising erwirtschaften:
Tatsächlich kann das Freemium-Modell funktionieren. Aber vor allem im Mainstream, wo Künstler über eine große Markenbekanntheit verfügen. Denn T-Shirts von unbekannten Musikern kauft niemand. Und bei Konzerten von Nachwuchsbands bleiben oft genug die Hallen leer.
Im Musikbusiness aber junge Künstler aufzubauen, gleicht im Web 2.0 einer Sisyphos-Arbeit. Zwar bietet das Netz inzwischen genügend Sprungbretter wie MySpace.
Aufgrund der puren Masse an web-aktiven Künstlern wird es aber schwer, überhaupt noch Aufmerksamkeit zu generieren. Star-Kult lässt sich im Web 2.0 kaum noch schaffen.
Das Freemium-Modell ist daher ein interessanter Ansatz. Birgt aber viel Risiko und nur wenig zukunftsweisende Chancen.











Kommentare