Zu einem interessanten Studien-Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des IT-Großverbands BITKOM:
"Für neun von zehn Nutzern bedeuten sowohl Handy als auch E-Mail einen Gewinn an Lebensqualität und Flexibilität. 72 Prozent der privaten Nutzer möchten mit ihrem Mobiltelefon jederzeit erreichbar sein. Gleichwohl gaben 64 Prozent der Befragten an, sie fühlten sich zumindest manchmal von Informationen überflutet."
Die BITKOM-Studie verdeutlicht zwei Dinge: Zum einen hat es sicherlich seine Vorteile, always on und erreichbar zu sein. Man kommt schnell an Infos, kann über Social Networks seine Kontakte pflegen und nebenbei vielleicht noch ein paar Online-Banking-Geschäfte erledigen.
Die Studie zeigt aber auch, dass neue Medien zu einer Belastung werden können. Gerade wer sich als Selbstständiger beruflich im Web bewegt, kann hier schon einmal ins Straucheln geraten.
Zwar sind Web-2.0-Dienste wie Blogs und Twitter ideale Instrumente fürs Eigenmarketing. Diese Services können sicher aber auch durchaus als ganze schöne Zeitfresser entpuppen, die nach qualitativ hochwertigem und selbst produzierten Content verlangen.
Ich selbst habe die vergangenen beiden Wochen bewusst enthaltsam gelebt und wie manch anderer Kollege im Urlaub bewusst auf Laptop, UMTS-Karte und Internet-Café verzichtet. Das Ergebnis? Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase habe ich das Web kaum noch vermisst.
Auch meine Befürchtung, in zwei weblosen Wochen etwas wirklich wichtiges im Online-Business zu verpassen, hat sich zunehmend verflüchtigt. Inzwischen glaube ich vielmehr, dass man nicht mehr unbedingt jeden Tag tausend Blogs scannen muss, um auf dem Laufenden zu sein. Sondern, dass relevante News vielmehr über andere Wege zu einem finden können.












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