Web-2.0-Nutzer stehen zunehmend unter Zeitdruck
Netzwertig macht in einem aktuellen Posting auf ein zweinulliges Problem aufmerksam, mit dem sich immer mehr Web-Professionals konfrontiert sehen:
"Im Web 2.0 gibt es eine enorme Informationsmenge. User stehen meist unter Zeitdruck, wenn sie beruflich oder privat am Social-Web teilnehmen. Selbst wenn sie die Zahl der verfolgten RSS-Feeds, Twitter- und Friendfeed-Streams minimieren, bleibt ihnen häufig nichts anderes übrig, als Artikel schnell zu überfliegen, um sie irgendwie abzuarbeiten."
In der Tat: Wer selber regelmäßig bloggt, ist am Tag locker ein bis zwei Stunden alleine damit beschäftigt, News-Quellen zu recherchieren und Blogs zu lesen. Wenn dann noch weitere Web-2.0-Aktivitäten (Twitter, Friendfeed, etc.) hinzu kommen, kann die Zeit unter Umständen schnell knapp werden. Netzwertig-Blogger Martin Weigert sieht hier eine große Gefahr:
"Wissbegierige User haben pro zu lesendem Artikel immer weniger Zeit zur Verfügung, weshalb sie verstärkt Texte scannen müssen, statt diese sorgfältig zu lesen. Im Endeffekt könnte dies dazu führen, dass Menschen ihre Wissensgebiete zwar erweitern, diese jedoch lückenhafter werden."
Interessant, wo uns diese Entwicklung hinführen wird. Besagen doch Untersuchungen bereits, dass die meisten Blog-Leser ohnehin nur Headlines lesen.










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